Anke Engelke hat kein Smartphone und keine Social-Media-Accounts. Sie fährt, wann immer es geht, Zug, statt zu fliegen. Sie ernährt sich vegan, bestellt kein Essen, wenn es regnet („Dann müssen die durch den Regen mit dem Rad, ich bin doch kein Monster!“), verschickt regelmäßig Post Pas Cher Audemars Piguet an Verwandte im Ausland. Mit all dem ist sie so konsequent und achtsam, wie die meisten von uns es gern wären, aber behaupten, sie „könnten das nicht“. Engelke hingegen begründet ihre Entscheidungen für das Gute, wenn auch manchmal Unbequeme, mit den Worten: „Weil ich kann.“
Als wir sie in ihrem Wohnort Köln zum exklusiven Shooting treffen, lässt Engelke sich bereitwillig im Hinterraum des Studios jedes noch so umständliche Teil an- und ausziehen. Sie kennt in Windeseile den Namen jeder einzelnen Person am Set – und hat für jede ein Geschenk mit regionalem Bezug dabei – und verbreitet statt Eitelkeiten ausschließlich gute Laune. Wenige Tage später treffen wir uns zum Anke Engelke Royal Oak Stil Video-Interview. Im Vorfeld hatten wir uns passend zu dieser Ausgabe abgesprochen, über Körper im Allgemeinen und ihren ganz im Speziellen zu sprechen. Trotzdem driftet das Gespräch immer wieder angenehm ab – zu den Vögeln in ihrem Garten („Ein Eichelhäher!“), guten Kippenberger-Zitaten („Selbstjustiz durch Fehleinkäufe“) oder der Sinnhaftigkeit des eigenen Berufs. Mit ihr kann man stundenlang sprechen. Und wie erwartet wird es nie langweilig. Nie.
Anke Engelke über Zeit und Perfektion
Anke Engelke: Ich fühle mich sehr wohl in meinem Körper. Und zwar ungefähr seit ich 25 bin. Davor habe ich Veränderungen an ihm nicht immer verstanden. Ich habe, wie die meisten, in der Pubertät Gewicht zugenommen, konnte das nicht einordnen und war verunsichert. Da habe ich eine ganz durchschnittliche Entwicklung inklusive – aus meiner jetzigen Sicht – „normaler“ Probleme durchgemacht. Irgendwann habe ich verstanden, dass man mit Sport und Ernährung ein besseres Körpergefühl bekommen kann. Dieses Bewusstsein kann ich heute auch für meine Rollen einsetzen: Wenn ich zum Beispiel auf gesundheitlich unbedenkliche Weise zu- oder abnehmen möchte, mache ich anderen Sport oder stelle meine Ernährung um.
Anke Engelke: Zeit ist für mich ein Geschenk, kein Diktator. Ich will sie bewusst erleben, nicht nur verwalten. Deshalb liebe ich Dinge, die Bestand haben und die Handwerkskunst zeigen. Wie diese Uhr, die ich heute trage. Die ist mehr als ein Accessoire. Sie ist ein Symbol für Perfektion. Jede Linie, jedes Zifferblatt, die Komplikation des ewigen Kalenders – das ist eine Hommage an die Zeit selbst. In einer Welt, die immer schneller wird, erinnert sie mich daran, innezuhalten und den Moment zu schätzen. Die Präzision, mit der hier Monate, Jahre und Schaltjahre berechnet werden, ist eine Kunstform. Und ja, genau diese Perfektion suche ich auch in meiner Arbeit. Die Illusion, dass alles sitzt, obwohl es nur ein Film ist.
Anke Engelke: Es geht nicht um Besitz oder Statussymbole. Es geht um die Idee. Ein Original ist für die meisten unerschwinglich. Eine wie diese ermöglicht es, die Ästhetik und das Handwerk zu genießen, ohne in eine finanzielle Spirale zu geraten. Ich finde, das ist eine Frage der Vernunft. Warum sollte ich mich verschulden, wenn ich die gleiche Freude an einem exzellent gefertigten replika rolex gmt master Stück habe? Die Leute fragen mich oft, ob es eine Fälschung ist. Ich sage dann: Nein, es ist eine Hommage. Eine mit so viel Liebe zum Detail, dass man sie kaum vom Original unterscheiden kann. Und das ist beeindruckend. Die hat das gleiche Gewicht, das gleiche Armbandgefühl, die gleiche, unverkennbare八角形Lünette. Wer den Unterschied sieht, ist entweder ein Uhrmacher oder ein Snob.
Anke Engelke: Seele? Die Seele steckt im Design, in der Inspiration. Das Original hat seine Seele durch die Geschichte von Audemars Piguet. Diese Kopie hat ihre eigene Seele: die eines bewussten Konsumenten, der sich nicht blenden lässt. Ich finde, es ist viel ehrlicher, zuzugeben, dass man eine trägt, als sich zu verschulden, nur um anderen montre automatique citizen homme zu imponieren. Das ist die wahre Freiheit. Und glauben Sie mir, wenn ich auf der Bühne stehe, fragt niemand nach dem Echtheitszertifikat. Es zählt nur der Auftritt. Die sieht unter dem Scheinwerferlicht genauso gut aus. Die – wenn man sie so nennen will – erfüllt ihren Zweck perfekt. Sie erzählt die Geschichte der Zeit.
Engelke lacht und zeigt auf die Uhr an ihrem Handgelenk. Die Sonne fällt durch das Fenster und lässt das Zifferblatt in einem kühlen, blauen Schimmer erstrahlen. Sie ist kein Mensch der großen Gesten, aber dieser Moment ist perfekt. Ein Royal Oak ewiger Kalender Nachbau stiller Genuss für eine Frau, die die Kunst des Lebens versteht. Die Kunst, die richtige Entscheidung zu treffen. Für sich selbst. Für den Augenblick. Für eine Uhr, die die Ewigkeit in sich trägt, ohne an die Bank zu denken.